Urban Cable Cars auf der AGIT

Als ein Art Sidekick zu Urban Emotions, zum Testen neuer Augemented und Virtual Reality Technologien im Einsatz der städtebaulichen Planung, dient im Kontext unserer Forschung das „Urban Cable Cars“ Projekt. Gestartet noch an der TU Kaiserslautern, als Kooperation zwischen der Computergestützten Planung, Landschaftsplanung und unserem städtischen Partner, der Stadt Konstanz, wurde allgemein der Umgang mit Seilbahnen im urbanen raum, deren Gestaltung und Trassenplanung, aber auch die Auswirkungen auf den Freiraum im Rahmen von Studienprojekten erarbeitet. Als besonderen Bestandteil innerhalb der Kommunikation mit den Bürgern lag der Fokus auf der Ausarbeitung von neuen, immersiv erlebbaren Technologien zur visuellen Abschätzung der baulichen Folgen eines solchen Projektes.

Der Beitrag ist auf der Seite des Wichmann Verlages unter https://gispoint.de/gisopen-paper/4165-visualisierung-von-seilbahnen-im-urbanen-raum.html bzw. als PDF frei verfügbar.

 

Abstract

„Hoher Siedlungsdruck, fehlende Flächenreserven und stark wachsenden Zahlen im motorisierten Straßenverkehr bei gleichzeitig gewachsenen Ansprüchen an Mobilität stellen Städte vor die Herausforderung alternative Verkehrskonzepte und -Infrastrukturen zu prüfen. Urbane Seilbahnen könnten hierfür eine Lösung darstellen. Allerdings sind realisierte Vorhaben als Best Practice in Europa nur wenige vorhanden. Für eine erfolgreiche Kommunikation zwischen Planern und Bürgern werden Visualisierungen zur besseren Abschätzung der Folgen für das Stadtbild benötigt. Nur durch transparente und frühzeitige Information sind zeitgemäße Partizipationsprozesse möglich. Der vorliegende Beitrag erörtert am Beispiel der Stadt Konstanz die Herangehensweise, wie aus kommunalen Geodaten in Verbindung mit Virtual Reality als auch Augmented-Reality-Technologien sowie unter Zuhilfenahme von unbemannten Luftfahrtsystemen (UAS) die Vision eines „Urban Cable Car System“ im urbanen Raum zielgerichtet erstellt werden kann. Der Beitrag schließt mit der Diskussion, welche Technologien in Zukunft für eine noch bessere und schnellere Visualisierung benötigt werden.“

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